Zusammenfassung

Verglichen mit traditionellen x86 CPU + GPU Server-Lösungen, bieten christmann’s RECS®|Box microservers eine doppelte Dichte und eine nahezu halbierte Gesamtbetriebskosten (TCO).

Anbieter von Internet-Fernsehen (IPTV) treiben viel Aufwand und investieren viel Geld, um Set-Top-Boxen (STB) bei ihren Kunden zu betreiben. Der Austausche dieser STBs gegen zentralisierte Multimedia-Verteilungs-Knoten reduziert die TCO substanziell. Gleichzeitig ermöglicht es den Benutzern ein Multimedia-Erlebnis auf jedem streaming-fähigen Endgerät.

Motivation

Die heutige Multimedia-Erfahrung verändert sich weg vom klassischen TV, hin zu immer mehr IP-TV. Doch nach wie vor müssen IP-TV Betreiber dafür sorgen, dass ihre Video Streams einfach angeschaut werden können. Dies geschieht i.d.R. durch Set-Top-Boxen (STB), welche jedoch einige Nachteile mit sich bringen. So müssen STB nicht nur bezahlt und betrieben werden, sondern gleichzeitig ist hiermit auch ein Fokus auf den klassischen Fernseher gegeben, wobei der Markt sich öffnet für das streamen auf PC oder mobile Geräte.

Das immer weithin verfügbare, immer schneller werdende Internet erlaubt cloud-basiertes Multimedia-Streaming, welches die Nachteile von STB löst. Zusätzlich ermöglicht es eine Reihe von neuen Funktionen wie z.B. tausende von TV/Radio-Programmen, Video-on-Demand, Live-Interaktion, zeitversetztes Fernsehen, mehrsprachige Tonwiedergabe und viele andere.

Technical concept

Das technische Konzept, um STB durch Cloud-basierte Video-Streaming Angebote zu ersetzen, ist simpel und kann mit christmann’s ARM basierten RECS®|Box Microservern effizient umgesetzt werden.

Vereinfachte Übersicht über den Video-Streaning-Pfad

 

Wie in der Grafik gezeigt, kann das eingehende Video sowohl ein bestehender (multicast) Video-Stream, oder eine Video-Datei sein. In beiden Fällen muss das Video dekodiert werden, um das Roh-Bild zu erhalten. Dies wird effizient in dem integrierten Hardware-Video-Decoder erledigt.

Das dekodierte Roh-Bild wird dann auf gewünschte Art weiter verarbeitet, z.B. durch eine Überlagerung mit anderen Video-Streams (PiP), eine Bedienoberfläche oder andere Elemente. Die Multi-Core CPUs und GPU können mehrere Video-Streams parallel verarbeiten. Die Verarbeitung des Bildes kann, je nach Anwendungsfall, auch entfallen. Dies kann z.B. für ein reines Streaming von Video-Dateien sinnvoll sein.

Das finale Bild wird in der integrierten Hardware-Video-Encoder Einheit effizient komprimiert und per IP Protokoll an den Nutzer geschickt.